Messung auf ein Jahr hochrechnen
Du misst über einen bekannten Zeitraum. Spargy rechnet den Tagesdurchschnitt auf ein Jahr hoch. Je länger du misst, desto besser passt das Ergebnis zu deinem Alltag.
Transparenz
Spargy kombiniert deine Angaben, eigene Messwerte und wenige ausgewählte externe Referenzdaten. Hier steht, woher diese Daten kommen, wie gerechnet wird und wo Spargy bewusst keine Zahl ausgibt.
Beta
Spargy ist in der Beta. Die individuelle Auswertung wird weiter ausgebaut; einzelne Gerätebereiche zeigen noch keine vollständige Bewertung.
An jedem Ergebnis steht, wie sicher die Verbrauchsangabe ist.
Geschätzt
Grundlage sind geeignete Referenz- oder Orientierungswerte und deine Nutzungsangaben – zum Beispiel die Referenzspanne für Wärmepumpentrockner oder der statistische Warmwasser-Orientierungswert.
Präzisiert
Grundlage ist eine konkretere Angabe von dir: der Jahresverbrauch vom Energielabel, eine Herstellerangabe oder eine belastbare tatsächliche bzw. durchschnittliche Leistungsaufnahme.
Gemessen
Grundlage ist ein tatsächlich gemessener Energieverbrauch über einen bekannten Zeitraum, zum Beispiel mit einem Steckdosen-Messgerät.
Liegen mehrere Grundlagen vor, gilt die individuellste: eine Messung hat Vorrang vor Label- oder Herstellerangaben, diese haben Vorrang vor Referenzwerten.
Die Erklärung steht im Vordergrund – die Formel kannst du bei Bedarf aufklappen.
Du misst über einen bekannten Zeitraum. Spargy rechnet den Tagesdurchschnitt auf ein Jahr hoch. Je länger du misst, desto besser passt das Ergebnis zu deinem Alltag.
Aus einer belastbaren Leistungsaufnahme in Watt und der tatsächlichen Laufzeit ergibt sich der Jahresverbrauch. Bei Dauerbetrieb rechnet Spargy mit 8.760 Stunden im Jahr. Die Nennleistung eines Netzteils ist dafür ausdrücklich nicht geeignet.
Steht auf dem Label oder im Datenblatt ein Jahresverbrauch, übernimmt Spargy diesen Wert als deine Angabe. Er beruht auf einem genormten Prüfverfahren und kann von deinem Alltag abweichen.
Trockner-Labels geben den Verbrauch je 100 Trocknungen an. Zusammen mit deinen Trocknungen pro Woche ergibt das den Jahresverbrauch. Ist deine Nutzung nach oben offen, fragt Spargy nach einer konkreten Zahl statt eine Obergrenze anzunehmen.
Kosten entstehen nur mit deinem Strompreis. Ohne Preisangabe zeigt Spargy Verbrauch, aber keine Euro-Beträge – ein angenommener Durchschnittspreis wird nicht eingesetzt.
Beim Vergleich mit einem konkreten Neugerät bildet Spargy die Differenz der Jahresverbräuche und rechnet sie mit deinem Strompreis in Euro um. Das ist ein Vergleich zweier Geräte – kein Sparpotenzial durch bessere Nutzung.
Gibst du einen Kaufpreis an, teilt Spargy ihn durch die jährliche Ersparnis. Diese Zahl erscheint nur, wenn der Verbrauch deines aktuellen Geräts ausreichend individuell bekannt ist – also aus Label, Herstellerangabe oder Messung. Auf einer geschätzten Referenzspanne wird keine Amortisationszeit ausgegeben. Zins, Reparaturen und Herstellungsaufwand bleiben unberücksichtigt.
Dein Jahresverbrauch wird mit der passenden Stromspiegel-Zeile verglichen: Haushaltsgröße, Wohnform und Art der Warmwasserbereitung. Ist unklar, ob du elektrisch Warmwasser bereitest, ordnet Spargy bewusst nicht ein, statt zu raten.
Kennst du den Jahresverbrauch deines Durchlauferhitzers oder Boilers, zeigt Spargy dessen Anteil an deinem Haushaltsstrom. Warmwasser wird dabei nicht zu den Geräten addiert und nicht als Stromfresser bewertet – es ist ein Anteil deines Verbrauchs.
Diese externen Daten sind aktuell produktiv im Einsatz – mehr nicht.
Stromspiegel für Deutschland (co2online / BMWK-Initiative) · 2025
Verwendung
Keine Verwendung für
Umweltbundesamt · zuletzt aktualisiert am 12.03.2026
Verwendung
Keine Verwendung für
Umweltbundesamt / Öko-Institut · 2025
Verwendung
Keine Verwendung für
Verbraucherzentrale
Verwendung
Keine Verwendung für
Europäische Kommission (EPREL)
Verwendung
Keine Verwendung für
Diese Trennungen sind der Grund, warum Spargy nachvollziehbar bleibt statt möglichst viel zu behaupten.
Verbrauch ist nicht Sparpotenzial
Ein hoher Verbrauch sagt noch nicht, welcher Teil davon vermeidbar ist. Sparpotenzial nennt Spargy nur, wenn es dafür eine belastbare Grundlage gibt.
Hoher Verbrauch ist nicht automatisch ein Stromfresser
Manche Geräte verbrauchen viel, weil sie viel leisten müssen. Entscheidend ist, ob dieser Verbrauch auffällig ist.
Großverbraucher ist nicht Stromfresser
Wärmepumpe, E-Auto oder elektrische Warmwasserbereitung erklären einen hohen Verbrauch – sie werden nicht als Problem gewertet.
Stromspiegel-Klasse ist kein Gerätestatus
Die Klasse ordnet deinen gesamten Haushalt ein. Über einzelne Geräte sagt sie nichts.
Referenzwert ist kein persönlicher Messwert
Referenzen beschreiben typische Geräte oder Haushalte. Dein Gerät kann darüber oder darunter liegen.
Schätzung, Präzisierung und Messung sind nicht dasselbe
Die drei Datenqualitäten machen sichtbar, wie sicher eine Zahl ist – deshalb steht sie an jedem Ergebnis.
Messwerte haben Vorrang
Liegt eine Messung vor, rechnet Spargy damit – auch wenn Label- oder Referenzwerte vorhanden sind.
Fehlende Werte sind nicht 0
Was Spargy nicht weiß, wird nicht als null gerechnet. Der Wert bleibt offen und du siehst, was noch fehlt.
Netzteil-Nennleistung ist nicht die Leistungsaufnahme
Auf dem Netzteil steht die maximal mögliche Leistung, nicht der reale Verbrauch. Solche Werte übernimmt Spargy nicht.
Austausch-Einordnung ist keine Kaufempfehlung
Die modellbasierten Schwellen für Kühlgeräte zeigen nur, ab wann sich ein Austausch rechnen kann – die Entscheidung bleibt bei dir.
Gerätevergleich ist kein Optimierungssparpotenzial
Ein Vergleich zeigt den Unterschied zu einem anderen Gerät. Er sagt nicht, was du durch veränderte Nutzung sparst.