Transparenz

Quellen & Methodik

Spargy kombiniert deine Angaben, eigene Messwerte und wenige ausgewählte externe Referenzdaten. Hier steht, woher diese Daten kommen, wie gerechnet wird und wo Spargy bewusst keine Zahl ausgibt.

Beta

Spargy ist in der Beta. Die individuelle Auswertung wird weiter ausgebaut; einzelne Gerätebereiche zeigen noch keine vollständige Bewertung.

Grundsätze

  • Keine erfundenen Verbrauchswerte: fehlt eine belastbare Grundlage, bleibt ein Wert offen.
  • Keine Scheingenauigkeit: unsichere Werte zeigt Spargy als Spanne, nicht als exakte Zahl.
  • Messwerte und konkrete Angaben von dir haben Vorrang vor Referenzwerten.
  • Hoher Verbrauch bedeutet nicht automatisch Stromfresser.
  • Verbrauch ist nicht automatisch Sparpotenzial.
  • Referenzwerte sind statistische Orientierung, kein persönlicher Messwert.

Datenqualität

An jedem Ergebnis steht, wie sicher die Verbrauchsangabe ist.

Geschätzt

Grundlage sind geeignete Referenz- oder Orientierungswerte und deine Nutzungsangaben – zum Beispiel die Referenzspanne für Wärmepumpentrockner oder der statistische Warmwasser-Orientierungswert.

Präzisiert

Grundlage ist eine konkretere Angabe von dir: der Jahresverbrauch vom Energielabel, eine Herstellerangabe oder eine belastbare tatsächliche bzw. durchschnittliche Leistungsaufnahme.

Gemessen

Grundlage ist ein tatsächlich gemessener Energieverbrauch über einen bekannten Zeitraum, zum Beispiel mit einem Steckdosen-Messgerät.

Liegen mehrere Grundlagen vor, gilt die individuellste: eine Messung hat Vorrang vor Label- oder Herstellerangaben, diese haben Vorrang vor Referenzwerten.

Wie Spargy rechnet

Die Erklärung steht im Vordergrund – die Formel kannst du bei Bedarf aufklappen.

Messung auf ein Jahr hochrechnen

Du misst über einen bekannten Zeitraum. Spargy rechnet den Tagesdurchschnitt auf ein Jahr hoch. Je länger du misst, desto besser passt das Ergebnis zu deinem Alltag.

Leistungsaufnahme und reale Laufzeit

Aus einer belastbaren Leistungsaufnahme in Watt und der tatsächlichen Laufzeit ergibt sich der Jahresverbrauch. Bei Dauerbetrieb rechnet Spargy mit 8.760 Stunden im Jahr. Die Nennleistung eines Netzteils ist dafür ausdrücklich nicht geeignet.

Energielabel: kWh pro Jahr

Steht auf dem Label oder im Datenblatt ein Jahresverbrauch, übernimmt Spargy diesen Wert als deine Angabe. Er beruht auf einem genormten Prüfverfahren und kann von deinem Alltag abweichen.

Trockner: kWh je 100 Zyklen

Trockner-Labels geben den Verbrauch je 100 Trocknungen an. Zusammen mit deinen Trocknungen pro Woche ergibt das den Jahresverbrauch. Ist deine Nutzung nach oben offen, fragt Spargy nach einer konkreten Zahl statt eine Obergrenze anzunehmen.

Stromkosten

Kosten entstehen nur mit deinem Strompreis. Ohne Preisangabe zeigt Spargy Verbrauch, aber keine Euro-Beträge – ein angenommener Durchschnittspreis wird nicht eingesetzt.

Gerätevergleich

Beim Vergleich mit einem konkreten Neugerät bildet Spargy die Differenz der Jahresverbräuche und rechnet sie mit deinem Strompreis in Euro um. Das ist ein Vergleich zweier Geräte – kein Sparpotenzial durch bessere Nutzung.

Einfache Amortisationszeit

Gibst du einen Kaufpreis an, teilt Spargy ihn durch die jährliche Ersparnis. Diese Zahl erscheint nur, wenn der Verbrauch deines aktuellen Geräts ausreichend individuell bekannt ist – also aus Label, Herstellerangabe oder Messung. Auf einer geschätzten Referenzspanne wird keine Amortisationszeit ausgegeben. Zins, Reparaturen und Herstellungsaufwand bleiben unberücksichtigt.

Stromspiegel-Klassifikation

Dein Jahresverbrauch wird mit der passenden Stromspiegel-Zeile verglichen: Haushaltsgröße, Wohnform und Art der Warmwasserbereitung. Ist unklar, ob du elektrisch Warmwasser bereitest, ordnet Spargy bewusst nicht ein, statt zu raten.

Warmwasseranteil

Kennst du den Jahresverbrauch deines Durchlauferhitzers oder Boilers, zeigt Spargy dessen Anteil an deinem Haushaltsstrom. Warmwasser wird dabei nicht zu den Geräten addiert und nicht als Stromfresser bewertet – es ist ein Anteil deines Verbrauchs.

Verwendete Quellen

Diese externen Daten sind aktuell produktiv im Einsatz – mehr nicht.

Stromspiegel für Deutschland (co2online / BMWK-Initiative) · 2025

Stromspiegel für Deutschland

  • Verbrauchsklassen A–G nach Haushaltsgröße, Gebäudetyp und Art der Warmwasserbereitung
  • Orientierungswert für elektrische Warmwasserbereitung: rund 305 kWh pro Person und Jahr

Verwendung

  • Einordnung deines Haushalts-Jahresverbrauchs in eine Stromspiegel-Klasse
  • statistische Orientierung, wenn du elektrisch Warmwasser bereitest

Keine Verwendung für

  • kein Stromfresser-Status und kein Gerätestatus
  • kein Sparpotenzial und keine Euro-Beträge
  • kein persönlicher Warmwasserverbrauch: Spargy multipliziert die 305 kWh nicht mit deiner Haushaltsgröße und rechnet sie in keine Summe ein
Zur Originalquelle →

Umweltbundesamt · zuletzt aktualisiert am 12.03.2026

Wäschetrockner: Beim Kauf und der Nutzung auf den Stromverbrauch achten

  • 73–97 kWh je 100 Trocknungszyklen für moderne Wärmepumpentrockner

Verwendung

  • Schätzung deines Trocknerverbrauchs, wenn kein eigener Labelwert vorliegt und die Voraussetzungen passen (Wärmepumpentrockner, bekannte Nutzung)

Keine Verwendung für

  • kein individueller Messwert für dein Gerät
  • keine automatische Kaufempfehlung
  • keine Amortisationszeit allein auf dieser geschätzten Referenzspanne
Zur Originalquelle →

Umweltbundesamt / Öko-Institut · 2025

Ökologische und ökonomische Vergleichsrechnung von Haushaltsgeräten (TEXTE 46/2025)

  • Kühlschrank: 240 / 460 kWh/Jahr
  • Kühl-Gefrier-Kombination: 340 / 560 kWh/Jahr
  • Gefrierschrank: 430 / 570 kWh/Jahr

Verwendung

  • modellbasierte Einordnung, ob sich der Austausch eines funktionierenden Kühlgeräts rechnen kann – erst wenn dein Jahresverbrauch belastbar bekannt ist

Keine Verwendung für

  • keine Stromfresser-Grenzen
  • keine Effizienzklassen
  • keine automatische Kaufempfehlung
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Verbraucherzentrale

Hinweise zu Energielabel und Herstellerangaben

  • Das Energielabel kann einen jährlichen Stromverbrauch in kWh enthalten.

Verwendung

  • Hinweis, wo du bei Durchlauferhitzer oder Boiler einen jährlichen Stromverbrauch in kWh findest

Keine Verwendung für

  • keine eigenen Referenzverbräuche für Warmwasser
  • keine Messempfehlung für fest angeschlossene Durchlauferhitzer
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Europäische Kommission (EPREL)

Energy Efficient Products – Fridges and Freezers

  • aktuelle Energielabel-Systematik A–G mit Jahresenergieverbrauch in kWh/Jahr

Verwendung

  • Erklärung, wo du den Jahresverbrauch deines Kühlgeräts ablesen kannst – dieser Labelwert wird als deine Angabe übernommen

Keine Verwendung für

  • keine Umrechnung alter Klassen A+/A++/A+++ auf die aktuelle A–G-Skala
  • keine abgeleiteten Referenz- oder Grenzwerte
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Wichtige Unterscheidungen

Diese Trennungen sind der Grund, warum Spargy nachvollziehbar bleibt statt möglichst viel zu behaupten.

Verbrauch ist nicht Sparpotenzial

Ein hoher Verbrauch sagt noch nicht, welcher Teil davon vermeidbar ist. Sparpotenzial nennt Spargy nur, wenn es dafür eine belastbare Grundlage gibt.

Hoher Verbrauch ist nicht automatisch ein Stromfresser

Manche Geräte verbrauchen viel, weil sie viel leisten müssen. Entscheidend ist, ob dieser Verbrauch auffällig ist.

Großverbraucher ist nicht Stromfresser

Wärmepumpe, E-Auto oder elektrische Warmwasserbereitung erklären einen hohen Verbrauch – sie werden nicht als Problem gewertet.

Stromspiegel-Klasse ist kein Gerätestatus

Die Klasse ordnet deinen gesamten Haushalt ein. Über einzelne Geräte sagt sie nichts.

Referenzwert ist kein persönlicher Messwert

Referenzen beschreiben typische Geräte oder Haushalte. Dein Gerät kann darüber oder darunter liegen.

Schätzung, Präzisierung und Messung sind nicht dasselbe

Die drei Datenqualitäten machen sichtbar, wie sicher eine Zahl ist – deshalb steht sie an jedem Ergebnis.

Messwerte haben Vorrang

Liegt eine Messung vor, rechnet Spargy damit – auch wenn Label- oder Referenzwerte vorhanden sind.

Fehlende Werte sind nicht 0

Was Spargy nicht weiß, wird nicht als null gerechnet. Der Wert bleibt offen und du siehst, was noch fehlt.

Netzteil-Nennleistung ist nicht die Leistungsaufnahme

Auf dem Netzteil steht die maximal mögliche Leistung, nicht der reale Verbrauch. Solche Werte übernimmt Spargy nicht.

Austausch-Einordnung ist keine Kaufempfehlung

Die modellbasierten Schwellen für Kühlgeräte zeigen nur, ab wann sich ein Austausch rechnen kann – die Entscheidung bleibt bei dir.

Gerätevergleich ist kein Optimierungssparpotenzial

Ein Vergleich zeigt den Unterschied zu einem anderen Gerät. Er sagt nicht, was du durch veränderte Nutzung sparst.

Grenzen der Analyse

  • Spargy berechnet konkrete Werte nur dort, wo eine ausreichende Datengrundlage vorliegt.
  • Fehlen belastbare Referenzdaten, bleibt ein Wert bewusst offen – auch wenn eine Zahl auf den ersten Blick hilfreicher aussähe.
  • Es werden keine typischen Wattwerte, keine typischen Jahresverbräuche und keine vermeidbaren Verbrauchsanteile erfunden.
  • Für Kühlgeräte, PCs und Server/NAS bleibt der Status bewusst neutral: Spargy zeigt Verbrauch und Einordnung, bewertet aber nicht ungeprüft.